Im wesentlichen handelt es sich bei den „Torpedobooten 1924“ um die gleichen Typen wie bei der „Raubvogel“-Klasse. Bei ihnen konnten einige Fehler in der Konstruktion, wie zum Beispiel die ungünstigen Aufbauten, schon während der Bauphase voll berücksichtigt und abgestellt werden.
Ein weiteres Detail betraf die Bewaffnung. Das 10,5cm UTOF Geschütz wurde durch das neue 10,5cm C/28 ersetzt.

LEOPARD und LUCHS wurden später noch auf das ursprünglich für alle Einheiten vorgesehene 12,7cm Geschütz umgerüstet.

Eine kleine Änderung der Antriebsanlage im Bereich der Kessel und eine größere Abmessung waren weitere Unterschiede zur „Raubvogel“-Klasse.

Im äußeren Erscheinungsbild waren sich „Raubvögel“ und „Raubtiere“ sehr ähnlich.

Beide Klassen waren sehr zuverlässige Schiffe und - obwohl bei Beginn des Krieges schon veraltet - mit einigen Einheiten bis Kriegsende im aktiven Dienst.